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Profilfoto von Egbert SchulteEntwickelt & betreut von Egbert Schulte – gemeinsam mit aktiven Lehrkräften

Ordnung im Schulalltag.
Klarheit für Lehrkräfte und Schulleitung.

Verspätungen, Regelverstöße, Eskalationen, Zeugnisbemerkungen: Was bisher in Word-Dokumenten, Excel-Listen oder der Erinnerung Einzelner lag, bündelt RegelAkte in einer modernen, sicheren Web-App. Sie setzt das Konzept Ihrer Schule zum Umgang mit Verstößen vollständig um – vom Reflexionsbogen über die Missbilligung bis zum Ordnungsmaßnahmen-Verfahren.

  • ✓ Vorfälle in Sekunden erfassen – auch mit mehreren Beteiligten
  • ✓ Zwei Eskalationsachsen: Ampel je Regel und vierstufiges Verfahren
  • ✓ Pädagogische Maßnahmen zuerst – Sie wählen frei aus dem Katalog Ihrer Schule
  • ✓ Missbilligungen konzeptkonform – nach jeder zweiten ein Pflicht-Elterngespräch
  • ✓ Zeugnisbemerkungen aus Ihren Vorlagen – ohne KI
  • ✓ Datenschutz by design – gehostet in der EU

Wo der Schulalltag hakt

Vier Dinge, die ein Word-Dokument nicht kann

Wir wissen das, weil wir dort angefangen haben: Die Dokumentation, aus der RegelAkte entstanden ist, war ein informelles Word-Dokument. Alles, was daran weh tut, folgt aus vier Eigenschaften, die ein Dokument nun einmal hat.

Es hat keine Rollen

Jede Lehrkraft führt ihre eigene Fassung. Wer was sehen darf und wer was anordnen darf, steht nirgends – und ein sensibles Gesprächsprotokoll wandert durchs Lehrerzimmer.

Es zählt nicht

War das der zweite oder der dritte Verstoß? Eine Eskalation, die niemand mitzählt, findet nicht statt. Ob dokumentiert wird, hängt daran, welche Lehrkraft hingesehen hat.

Es erinnert sich nicht

Eine Zusage vom Oktober, fällig im Dezember: Ob jemand nachhält, entscheidet ein Gedächtnis in sechs Wochen. Meistens entscheidet es dagegen.

Es hat keinen Prüfpfad

Wer hat wann was geändert, und auf wessen Wort hin? Wenn im Juni jemand nach dem Februar fragt, beginnt Archäologie statt einer Antwort.

Und die eine Frage, auf die es im Gespräch mit einer Schülerin oder einem Schüler wirklich ankommt, kann es überhaupt nicht beantworten:Was haben wir eigentlich schon versucht – und hat es gewirkt?

RegelAkte im Schulalltag

Für jede Rolle die passende Unterstützung

Von der Lehrkraft über Klassenleitung und Abteilungsleitung bis zu Schulleitung, Sekretariat und Administration: Jede Rolle bekommt die Unterstützung, die ihre Aufgabe verlangt – auf einer gemeinsamen Datenbasis, damit Ihr Kollegium zusammen arbeitet statt nebeneinanderher.

01

Für Lehrkräfte

„Ich will unterrichten, nicht dokumentieren – und den Rest nicht abends mit nach Hause tragen.“

Erfassen dauert Sekunden: Schüler:in, Regel aus dem gemeinsamen Katalog, fertig – Datum, Uhrzeit und Ort gleich mit, Klasse und Ihr Name werden automatisch gestempelt. Der Unterrichtsmodus hält den Bildschirm die ganze Stunde offen und kennt Ihre Gruppe schon: mehrere Schüler:innen im Kader antippen, die Minuten rechnet die App aus dem Unterrichtsbeginn, jede Erfassung ist sofort gesichert – und am Stundenende zeigt die Abschlussprüfung alles noch einmal. Schweregrad, Informationspflichten und der Stufenstand ergeben sich aus dem Regelwerk Ihrer Schule; welche Maßnahmen Sie an dieser Stelle anordnen dürfen, zeigt das Formular und erklärt, warum eine schwerere Option gerade nicht dabei ist. Verspätungen erfassen Sie zur einzelnen Unterrichtsstunde; Ganztagsabwesenheiten bleiben in Ihrem Schulverwaltungssystem.

Die Lösung:Sie müssen nicht länger „die Strenge“ sein: Die Stufen gelten für alle gleich und sind für alle nachvollziehbar – im Gespräch können Sie die Seite des Kindes einnehmen. Die nächtliche Fristenprüfung hält Zusagen nach, nicht Ihr Gedächtnis. Und im Elterngespräch heißt es nicht mehr „er ist oft zu spät“, sondern „vierzehn Verspätungen, neun unentschuldigt – hier sind die Termine“.
02

Für Klassenleitung & Klassenteam

„Ich brauche belastbare Zeugnisbemerkungen – und will nicht die Vorgeschichte von dreißig Kindern im Kopf behalten.“

Die Klasse wird im Klassenteam geführt: Klassenleitung, Co-Klassenleitung und Stellvertretungen teilen dieselbe Arbeitsliste „Meine Klasse“ – und dieselben Befugnisse, denn Maßnahmen darf jede Funktion anordnen, damit dringendes Handeln nie an einer Abwesenheit scheitert. Die Liste bündelt offene Aufgaben, erreichte Eskalationen und überfällige Pflichten; das Konformitäts-Dashboard zählt die Konzeptpflichten Ihrer Klassen dazu. Zum Halbjahr erzeugt die App pro Kind einen Zeugnisbemerkungs-Entwurf aus Ihren eigenen Vorlagen – deterministisch, ohne KI und ausschließlich aus dem Halbjahr, über das Sie berichten. Reflexionsbögen geben Sie aus und verfolgen den Rücklauf; nach jeder zweiten Missbilligung erinnert die Karte „Pflicht-Elterngespräch“, bis das Protokoll finalisiert ist.

Die Lösung:Dreißig Bemerkungen an einem Nachmittag, jede mit sichtbaren Quelldatensätzen – Sie können jeden Satz belegen. Und weil die Akte für Sie geführt wird, sind Sie im Gespräch Anwält:in des Kindes statt Buchhalter:in. Zeugnisse und Noten bleiben in Ihrem Schulverwaltungssystem – und wenn Ihre Maßnahmen nicht greifen, geben Sie den Fall mit Auslöser und Begründung weiter: Niemand fängt von vorn an.
03

Für die Abteilungsleitung

„Ich brauche die Fälle, die bei mir liegen – und die Gewissheit, dass nichts durchrutscht.“

Als dritte Instanz des Verfahrens sehen Sie schulweit und bekommen begründet übergebene Fälle in Ihre Arbeitsliste „Fälle auf meiner Stufe“ – samt Schnappschuss aller Maßnahmen, die bereits versucht wurden. Nach einem körperlichen Konflikt mit einem der sieben Pflicht-Auslöser liegt die Prüfung automatisch auf Ihrem Board, bis sie ein dokumentiertes Ergebnis hat – auch „keine Ordnungsmaßnahme“ mit Begründung zählt als Ergebnis. Die App kennt Ihre Grenze: Pädagogische Maßnahmen dürfen Sie stets, die kleinen Ordnungsmaßnahmen erst, wenn Ihre Schulleitung eine Erweiterte Schulleitung bestätigt hat (§ 53 (6) SchulG NRW). Wo Ihre Befugnis endet, geht Ihre Empfehlung mit einem Klick an die Schulleitung.

Die Lösung:Sie sind eine Instanz, kein Umweg – mit eigener Arbeitsliste, eigener Befugnis und eigenem Nachweis. „Keine Ordnungsmaßnahme“ ist ein dokumentiertes Ergebnis, kein Versäumnis: Kein leichter Fall wird übereskaliert, kein schwerer rutscht durch. Die beiden großen Ordnungsmaßnahmen bleiben in jedem Fall bei der Schulleitung.
04

Für die Schulleitung

„Wenn Eltern mit einem Anwaltsschreiben gegenübersitzen, muss ich belegen können, was wir versucht haben.“

Die Frage ist immer dieselbe: Was haben wir schon versucht – und hält die Entscheidung? Statt vier Kolleg:innen anzurufen und ein Word-Dokument zu durchsuchen, öffnen Sie die vollständige Schülerakte – Ampeln, Vorfälle, Eskalationen, Maßnahmen mit anordnender Person und Ergebnis, Protokolle, Elternkontakte, Dokumente – rechtegefiltert, als Seite und als PDF. Steht eine Ordnungsmaßnahme im Raum, erzeugt RegelAkte den Bericht über die zuvor angeordneten pädagogischen Maßnahmen und deren Ausgang – und sagt Ihnen, ob die schriftliche Missbilligung als Voraussetzung schon vorliegt. Das Verfahren führt die App in der gesetzlichen Reihenfolge durch: dokumentierte Anhörung mit Vertrauensperson, Teilkonferenz bei den großen Maßnahmen, Bescheid mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung – Widerspruchsfristen zählt der Fristenmonitor. Das Konformitäts-Dashboard zeigt jede offene Konzeptpflicht Ihrer Schule auf einen Blick.

Die Lösung:Rechtmäßig by design: Die Zuständigkeiten nach §53 SchulG NRW sind im Berechtigungsmodell gesichert, nicht nur in einer Liste vermerkt – wer pädagogische Maßnahmen anordnen darf, kommt an eine Ordnungsmaßnahme nicht heran. Der Fristenmonitor weiß, welche Frist läuft; Sie tragen sie nicht im Kopf. Eine vollständige Akte ist beides: die Verteidigung der Institution und der Beweis, dass dem Kind geholfen wurde. Sie führen eine Schule mit einer Praxis statt mit dreißig privaten.
05

Für das Sekretariat

„Wir müssen Verspätungen nachträglich entschuldigen – ohne die Zählungen zu verfälschen.“

Eltern rufen an oder geben nachträglich ein Attest ab. Berechtigte Mitarbeiter:innen entschuldigen die betroffenen Verspätungen einzeln oder gebündelt unter einem Grund – das System passt Eskalationsstufen und Berichte automatisch und revisionssicher an. Entschuldigt werden können ausschließlich Verspätungen. Jedes an Eltern adressierte Schreiben – Missbilligung, Bericht, Bescheid – landet im Ausgangskorb, mit fertigem Text zum Kopieren und dem PDF zum Anhängen; „Versand bestätigen“ protokolliert zugleich den Elternkontakt. Der Korb lässt sich mit Begründung auf null bringen, und das Dashboard zählt schulweit, was noch offen ist.

Die Lösung:Ein lückenloser Audit-Trail protokolliert jede Änderung: datiert, nutzerbezogen und begründet – eine Korrektur ist ein dokumentierter Akt und kein Löschen. Und wenn Sie gebeten werden, „einfach mal eine Strafe einzutragen“, bietet die App das gar nicht an: Ihr „Nein“ ist die Struktur des Systems, nicht Ihr eigenes Urteil.
06

Für Administration & IT-Beauftragte

„Fragt die Datenschutzbeauftragte, was in fünf Jahren mit der Akte passiert, dauert die Antwort neunzig Sekunden.“

Klassen, Schüler:innen und Erziehungsberechtigte importieren Sie per CSV-/Excel-Datei – der Schuljahreswechsel beginnt mit einem Import statt mit einer Woche Tippen. Fünf Rollen – Administration, Schulleitung, Abteilungsleitung, Sekretariat, Lehrkraft – bringen getestete Berechtigungen mit, positive wie negative; Klassenteams tragen Sie an der Klasse ein, nicht als Sonderrolle. Aufbewahrungsrichtlinien liegen je Datensatzart als Entwurf vor, den Ihre Schule bestätigt: Fälliges landet auf einer Löschliste, die ein namentlich bekannter Admin bestätigt – die Löschung nimmt die Datei aus dem EU-Speicher mit, und das Protokoll darüber enthält keinen einzigen Namen. Kein E-Mail-Gateway, kein KI-Dienst, keine Schülerdaten, die den Stack der Schule verlassen.

Die Lösung:Regelkatalog, Schweregrade und Meldewege kommen am §53 SchulG NRW orientiert vorbelegt – als Entwurf, den Ihre Schule prüft und freigibt: Rechtliche Inhalte sind Konfiguration, die Ihnen gehört, keine Rechtsauskunft von uns. Die Mandantentrennung war seit der ersten Version vorhanden und wird laufend verifiziert – eine weitere Schule ist ein Mandant, kein Projekt.
07

Für Vertretungen & neue Kolleg:innen

„Ich übernehme eine Klasse – und erbe den Kontext, kein leeres Blatt.“

Die Schülerliste ist nach Stand sortiert: Die Kinder, die Aufmerksamkeit brauchen, sind die auf Gelb und Rot – und jede Akte sagt, welche Regel, wie weit, und was wem versprochen wurde. Als Stellvertretung im Klassenteam sehen Sie dieselbe Arbeitsliste wie die Klassenleitung und dürfen deren Maßnahmen anordnen. Auch in der Vertretungsstunde in einer fremden Klasse startet der Unterrichtsmodus – jede Klasse der Schule ist wählbar. Ihren ersten Vorfall erfassen Sie so, wie alle anderen es tun: derselbe Katalog, dieselbe Leiter.

Die Lösung:Die Klasse erlebt Kontinuität statt eines Neustarts. Laufende Zusagen mit ihren Fristen sehen Sie, bevor Sie das Kind zum ersten Mal treffen – Sie fahren Ihrer Vorgängerin nicht in den Rücken. Und wenn Sie unsicher sind, hilft das deutsche Handbuch und das Glossar in der App statt der freien Stunde einer Kollegin.

Und fünf Personenkreise melden sich nie an

Schüler:innen, Eltern, Datenschutzbeauftragte, Klassen- und Teilkonferenzen sowie Schulträger und Schulaufsicht haben keine Konten – bewusst so gebaut. Sie werden über gedruckte Auszüge, Bögen, generierte Schreiben, den Schulmanager Ihrer Schule und den Konformitätsbericht erreicht. Wir legen die Disziplinarakte eines Minderjährigen nicht hinter ein weiteres Login. Für uns ist das ein Merkmal, keine Lücke.

Schüler:innen

ohne Konto

„Wissen, wo ich stehe – und wie ich zurück auf Grün komme.“

Die Ampel steht in verständlichem Deutsch auf dem Auszug, den man ungelesen übergeben kann – ohne interne Notizen. Der Reflexionsbogen ist die eigene Darstellung des Kindes; wer nur Zeuge oder geschädigt war, bekommt keinen Eintrag. Und ein eingehaltenes Versprechen bewegt die Ampel zurück: Anstrengung zählt.

Eltern

ohne Konto

„Früh, schriftlich und mit Datum informiert werden.“

Die Missbilligung kommt im Wortlaut des Konzepts – mit Datum, Uhrzeit und Ort, der Liste der bisherigen Missbilligungen und der Einladung zum Gespräch. Nach jeder zweiten im Schuljahr ist ein Elterngespräch fällig. Droht eine Ordnungsmaßnahme, werden Eltern angehört; der Bescheid erklärt, warum – und wie sie widersprechen können. Versendet wird von Hand über den Schulmanager.

Datenschutzbeauftragte

ohne Konto

„Belegen, dass Daten Minderjähriger geschützt sind und nicht ewig bleiben.“

Aufbewahrungsfristen je Datensatzart – als Entwurf, der der Bestätigung der Schule bedarf. Löschen nur mit Bestätigung eines namentlich bekannten Admins; das Protokoll darüber enthält keine personenbezogenen Daten. Kontaktdaten von Eltern sieht, wer sie braucht – und sonst niemand. Der Konformitätsbericht ist ein PDF statt einer Konfrontation.

Klassen- & Teilkonferenz

ohne Konto

„Auf Beweisgrundlage und im Rahmen unserer Befugnis entscheiden.“

Die Sitzung beginnt für alle mit denselben Dokumenten: der Fallübersicht mit allen Beteiligten, der pädagogischen Bewertung und den Pflicht-Auslösern, dazu der Schülerakte mit anordnender Person und Gremium. Die Anhörungs-Prüfliste liegt vollständig vor – und für die großen Maßnahmen verlangt die App die dokumentierte Teilkonferenz.

Schulträger & Schulaufsicht

ohne Konto

„Sicher sein, dass die Praxis der Schule belastbar ist.“

Die §53-Rollentrennung ist strukturell erzwungen, nicht nur vermerkt; der Konformitätsbericht beantwortet die Qualitätsprüfung als Bericht statt als Untersuchung. Und bei der Entlassung einer schulpflichtigen Schüler:in schließt das Verfahren erst nach dokumentierter Bestätigung der Schulaufsicht ab.

Schulsozialarbeit & Beratung

angrenzend

„Die Vorgeschichte vor dem ersten Gespräch kennen.“

Keine eigene Rolle, aber klar profitierend: Vorfälle, Eskalationen, das laufende Versprechen und der Reflexionsbogen mit den Worten des Kindes liegen vor dem ersten Termin vor. Dass die Schulsozialarbeit eingeschaltet wurde, steht als Maßnahmenart in der Akte, das Beratungsgespräch danach als Protokoll – Unterstützung wird genauso sichtbar wie Konsequenz.

Wenn eine Schülerin oder ein Schüler gegen eine Regel verstößt, möchte ich das in Sekunden erfassen, die richtigen Personen und die richtige Konsequenz folgen lassen und dem Kind einen fairen, erklärbaren Weg zurück zeigen – damit ich dem Kind gerecht werde, statt Verwaltung zu betreiben.

Das Konzept Ihrer Schule – vollständig umgesetzt

Pädagogik zuerst. Ihre Freiheit bleibt. Das Verfahren hat vier Stufen.

RegelAkte setzt das schulische Konzept zum Umgang mit Verstößen gegen die Schulordnung Ende zu Ende um – vom Reflexionsbogen über die Missbilligung bis zum Ordnungsmaßnahmen-Verfahren. Drei Prinzipien tragen alles.

Prinzip 1

Pädagogische Maßnahmen zuerst

§ 53 SchulG NRW ist eindeutig: Ordnungsmaßnahmen dürfen erst ergehen, wenn pädagogische Maßnahmen nicht ausreichen. RegelAkte führt den Nachweis über den gesamten Vorweg – Gespräche, Vereinbarungen, schriftliche Missbilligungen – und wie jeder Versuch ausging. Das Ordnungsmaßnahmen-Verfahren baut darauf auf: Anhörung, Teilkonferenz, Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung.

Prinzip 2

Die Maßnahme wählt die Lehrkraft

Aus dem Katalog Ihrer Schule wählen Sie frei: Das Formular bietet genau die Maßnahmen an, die Ihre Rolle an dieser Stelle anordnen darf, und die Eskalation ändert, welche Optionen verfügbar sind. Die pädagogische Bewertung entlang der sieben Leitfragen des Konzepts strukturiert Ihr Urteil – Aufrichtigkeit, Eigenverantwortung, Konfliktlösungsbereitschaft – ohne Punkte und ohne Vorschläge. Die App dokumentiert Ihren Weg, sie diktiert ihn nicht.

Prinzip 3

Zwei Dimensionen der Eskalation

Wie oft gegen welche Regel – und wer im Verfahren zuständig ist: RegelAkte führt beide Achsen nebeneinander. Die zählende Eskalation trägt die Ampel je Regel. Die Verfahrenseskalation folgt den vier Instanzen des Konzepts. Jede Weitergabe braucht einen Auslöser und eine Begründung – und bleibt als unveränderliche Kette am Vorfall sichtbar.

Die zweite Achse: das Verfahren nach Instanz

Nicht „wie oft“, sondern „wer ist zuständig“: Wird ein Fall weitergegeben, entscheidet die Instanz – und die Übergabe bleibt begründet dokumentiert.

  1. 1

    Aufsicht führende Lehrkraft

    Erkennt, dokumentiert, wirkt erzieherisch – bis hin zum Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde.

  2. 2

    Klassenleitung

    Reflexionsbögen, Elterngespräche, Missbilligung, Vereinbarungen – getragen vom Klassenteam.

  3. 3

    Abteilungsleitung

    Schwerere pädagogische Maßnahmen, übergebene Fälle, Pflicht-Prüfungen nach körperlichen Konflikten.

  4. 4

    Schulleitung

    Ordnungsmaßnahmen nach § 53 (3) SchulG NRW – mit Anhörung, Teilkonferenz und Bescheid.

Und die erste Achse läuft weiter: Auch wenn ein Fall die Instanzenleiter hinaufwandert, zählt die Ampel je Regel mit. So wird ein Schubser nicht überreagiert – und ein Gruppenangriff rutscht nicht durch.

Ein sichtbarer, fairer Weg zurück

Konsequenz ist kein Endpunkt. Sie ist ein Weg.

Die erste der beiden Eskalationsachsen: Jede Regel hat eine Ampel – abgeleitet aus dem Regelwerk, das Ihre Schule selbst konfiguriert, nicht von Hand gesetzt und nicht durch bloßes Abwarten besser. Sie zeigt an, wo ein Kind steht; was daraus pädagogisch folgt, entscheiden die Lehrkräfte. Genau das macht aus einem Dokumentationssystem ein Instrument der Wiedergutmachung.

  1. 01Ampel ↓

    Der Verstoß

    Die Ampel dieser Regel geht eine Sprosse zurück – gezählt von der App, nach dem Regelwerk, das Ihre Schule selbst konfiguriert hat. Wer informiert werden soll, ergibt sich aus derselben Konfiguration, Meldepflichten werden gekennzeichnet. So ist der Stand transparent und für alle Beteiligten nachvollziehbar – was pädagogisch folgt, entscheiden Sie.

  2. 02Ampel · Frist läuft

    Die Zusage

    Im Gespräch werden Entschuldigung, Reflexion, Versprechen und Frist erfasst – als die eigene Darstellung des Kindes. Aus dem Termin wird eine Vereinbarung statt eines Urteils. Wird die Frist fällig, erscheint sie von selbst auf dem Board der anordnenden Lehrkraft.

  3. 03Ampel ↑

    Die Einlösung

    Wird die Zusage eingehalten, bewegt sich die Ampel zurück Richtung Grün. Wird sie gebrochen, ist der zurückgewonnene Stand wieder weg. Gezählt wird, was seit dem Erreichen der aktuellen Stufe passiert ist – alte Fehler definieren das Kind nicht.

Ein Kind, das dazu steht und liefert, bekommt seinen Stand zurück. Ein Kind, das das nicht tut, verliert ihn wieder.

Eine Seite, die man ungelesen übergeben kann

Der Auszug für Schüler:innen zeigt in verständlichem Deutsch: den Stand, die eigene Zusage, das Fälligkeitsdatum und was folgt, wenn sich nichts ändert. Interne Notizen bleiben ausgespart. Nichts auf dieser Seite überrascht das Kind – und zu Hause ist eine eingehaltene Zusage ein Beweis, den man zeigen kann.

Die Leiter, bevor sie gebraucht wird

Die druckbare Konsequenzenübersicht erklärt je Regel Schwellen und Folgen – in einer Sprache, die für Schüler:innen und Eltern geschrieben ist, nicht für einen Admin-Bildschirm. Ihre Schule antwortet mit der veröffentlichten Leiter statt mit einer Improvisation, und „die hat’s auf mich abgesehen“ hat damit eine Antwort.

Nichts verbessert sich durch Abwarten – was auch heißt: nichts ist hoffnungslos.

Ein Knopf, die vollständige Akte

Gehen Sie mit der Akte ins Gespräch – nicht mit vier Telefonaten.

Eine Seite und ein PDF: gebrandet, datiert, mit dem Namen der Person, die es erzeugt hat – und rechtegefiltert, sodass jede Rolle nur sieht, was sie sehen darf. Den Umfang wählen Sie: dieses Schuljahr, oder die ganze Geschichte.

  • ✓Ampeln je Regel und ein Gesamtstand – abgeleitet, nie manuell gesetzt
  • ✓Vorfälle mit Verstoß-Tag, Datum, Uhrzeit und Ort – mit Beteiligten, Zeugen und Geschädigten
  • ✓Zwei Eskalationsachsen: Stufen je Regel und Verfahrensstufe 1–4 mit begründeter Weitergabe
  • ✓Maßnahmen mit anordnender Person, entscheidendem Gremium – und Ergebnis, nicht nur ob sie stattfand
  • ✓Selbstverpflichtungen mit Frist und Ausgang
  • ✓Reflexions- und Anhörungsbögen: vorgefüllt ausgegeben, Rücklauf verfolgt, digital erfasst
  • ✓Pädagogische Bewertung entlang der sieben Leitfragen – ein strukturiertes menschliches Urteil, ohne Punkte und ohne Vorschläge
  • ✓Finalisierte Gesprächsprotokolle mit allen Teilnehmenden, auch Dolmetschenden
  • ✓Erziehungsberechtigte mit Anrede und Anschrift – Elternkontakte zu jedem Kanal protokolliert
  • ✓Konzeptkonforme Missbilligungen mit Vorgängerliste und Gesprächseinladung
  • ✓Ordnungsmaßnahmen-Verfahren: Anhörung, Teilkonferenz, Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung
  • ✓Ausgangskorb: fertiger Text und PDF für den manuellen Versand über den Schulmanager
  • ✓Konformitäts-Dashboard und Fristenmonitor: jede offene Konzeptpflicht im Blick
  • ✓Archivierte Dokumente: Stellungnahmen, Atteste, Elternbriefe – am betreffenden Fall

Belegen, dass die milderen Sprossen versucht wurden

Der Vorrang der pädagogischen Maßnahmen ist keine Hoffnung, sondern ein geführter Nachweis: Steht eine Ordnungsmaßnahme im Raum, zeigt der Bericht, welche pädagogischen Wege bereits gegangen wurden – und wie jeder endete. Ein Voraussetzungs-Panel sagt Ihnen vorher, ob die schriftliche Missbilligung als Vorstufe schon existiert. Und das Verfahren sichert die Reihenfolge, die das Gesetz verlangt: keine Entscheidung ohne dokumentierte Anhörung, die großen Maßnahmen nur mit Teilkonferenz, der Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung.

Früh, schriftlich und konzeptkonform warnen

Die Missbilligung folgt dem Wortlaut Ihres Konzepts: Anrede des Hauptadressaten, „Ihre Tochter / Ihr Sohn“, das Fehlverhalten in Zahlen, Daten und Fakten – mit Datum, Uhrzeit und Ort –, die Liste der vorangegangenen Missbilligungen und die Einladung zum Gespräch. Nach jeder zweiten im Schuljahr entsteht ein Pflicht-Elterngespräch, das als überfällig verfolgt wird. Der Ausgangskorb macht daraus einen fertigen Text samt PDF für den manuellen Versand über den Schulmanager – die App versendet nichts, aber nichts bleibt liegen.

Die Teilkonferenz beginnt für alle mit demselben Dokument. Niemand rekonstruiert das Frühjahr aus dem Gedächtnis, und niemand stimmt über einen Eindruck ab.

Er streitet über die Konsequenz. Über die Akte streitet er nicht.

Warum RegelAkte

Technische Exzellenz trifft echte pädagogische Erfahrung

Und die Fragen Ihrer Datenschutzbeauftragten haben Antworten, die Bildschirme sind – keine Zusicherungen.

Betrieb, um den Sie sich nicht kümmern

Die vollständig verwaltete SaaS-Cloud, DSGVO-konform gehostet in der EU – einfach anmelden und starten. Wenn Ihre Schule eine Installation in der eigenen Infrastruktur braucht, prüfen wir das auf Anfrage.

Keine Drittanbieter-Risiken

Alle Daten bleiben in unserer kontrollierten EU-Cloud-Umgebung. Keine KI-Dienste, kein E-Mail- oder SMS-Versand, keine Schüler- und Elternkonten, keine Zugriffe unbeteiligter Dritter. Schreiben und Bemerkungen entstehen aus Ihren eigenen, deterministischen Vorlagen. Eltern erreichen Sie über den Schulmanager: Der Ausgangskorb legt zu jedem Schreiben den fertigen Text und das PDF bereit – der Versand selbst bleibt Ihre bewusste Handlung.

Vorkonfiguriert, rollenbasiert – und von Ihnen bestätigt

Regelkatalog, Schweregrade und Meldewege liefern wir am §53 SchulG NRW orientiert vor, damit Sie nicht bei null anfangen – frei anpassbar, und als Entwurf, den Ihre Schule prüft und freigibt. Fünf Rollen – Administration, Schulleitung, Abteilungsleitung, Sekretariat und Lehrkraft – bringen getestete Berechtigungen mit: Jede Person sieht und tut genau das, was ihr zusteht. Rechtliche Inhalte sind Konfiguration, die Ihnen gehört – keine Rechtsauskunft von uns.

Aufbewahren ist eine Entscheidung, kein Versehen

Je Datensatzart legen Sie Frist und Fristanker fest: Datum des Datensatzes, Ende des Schuljahres oder Tag des Abgangs. Fällige Datensätze landen auf einer Löschliste, die ein namentlich bekannter Admin bestätigt – und die Löschung nimmt die hochgeladene Datei im EU-Speicher mit. Ein laufendes Verfahren sperren Sie mit Grund und Namen, damit es nicht still verschwindet.

Klar bedienbar – und dokumentiert

Nicht jede Person ist ein Technik-Profi. Die Oberfläche ist klar und durchgängig deutschsprachig. Dazu ein deutsches Handbuch in der App, eine „Was ist neu“-Seite nach jedem Update und eine persönlich begleitete Einführung.

Transparente Historie

Jeder Schritt ist dokumentiert – von der ersten Verspätung bis zum finalisierten Gesprächsprotokoll, das nur noch datierte Nachträge annimmt. Im Verfahren bleibt jede Weitergabe als begründete, unveränderliche Kette sichtbar: Wer entscheidet, entscheidet nachvollziehbar. Und das Löschprotokoll belegt, dass gelöscht wurde, ohne den Namen eines einzigen Kindes zu enthalten.

Transparent & planbar

Faire Festpreise – auf Anfrage

Eine planbare Monatspauschale, keine versteckten Kosten: Ihre Schule zahlt einen festen Betrag pro Monat – unabhängig von der Anzahl der Nutzer. Den genauen Preis stimmen wir mit Ihnen ab.

Als Orientierung: Die Monatspauschale bewegt sich im niedrigen dreistelligen Bereich. Die Preise gelten für die gehostete Implementierung (SaaS). Wenn Sie eine Installation in Ihrer eigenen Infrastruktur wünschen, prüfen wir das auf Anfrage und erstellen ein individuelles Angebot.

Regulärer Preis

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Feste Monatspauschale für beliebig viele Nutzer.
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Jährliche Vorauszahlung: 2 Monate gratis – ohne Kompromisse bei Support oder Sicherheit. Den genauen Festpreis stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.

„Wir meinen: Technologie dient den Menschen, nicht umgekehrt. RegelAkte wurde nicht entwickelt, um Bürokratie zu erzeugen, sondern um sie abzubauen – damit Sie sich wieder auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: die Bildung und Erziehung Ihrer Schülerinnen und Schüler.“
– Das Team hinter RegelAkte: Entwickler und aktive Lehrkräfte

Weil klare Regeln faire Chancen schaffen.

Der Mensch hinter der Software

Hinter RegelAkte steht ein Mensch.

Software für Schulen verlangt Vertrauen. Deshalb zeigen wir, wer sie baut: Egbert Schulte hat RegelAkte gemeinsam mit aktiven Lehrkräften entwickelt – und betreut die Software auch nach der Einführung selbst weiter.

Profilfoto von Egbert Schulte, Entwickler und Betreiber von RegelAkte

Egbert Schulte

Entwickler & Betreiber von RegelAkte · TCAWare GmbH

„RegelAkte ist aus dem echten Schulalltag entstanden – aus denselben Word-Dokumenten, über die Schulen heute noch klagen. Ich habe die App gemeinsam mit Lehrkräften gebaut und ich kümmere mich weiter darum: Ich entwickle sie selbst, antworte auf Ihre Fragen selbst und begleite jede Einführung persönlich.“

  • ✓ Entwickler und Ansprechpartner in einer Person
  • ✓ Persönliche Demo und begleitete Einführung
  • ✓ Weiterentwicklung entlang von Feedback aus dem Schulalltag
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